Ja, wir machen weiter!

Sehr geehrte Medienvertreter,

seit geraumer Zeit halten sich hartnäckig die Gerüchte im Raum, dass der Sozialladen Lienz vor dem „Aus“ stünde. Diese möchten wir hiermit abermals widerlegen. Es geht weiter!

Denn durch eine weitläufige personelle Änderung befinden wir uns mitten in einer Umbruch- und Aufschwungphase. Unsere langjährige Geschäftsführerin Silvia Lorenzoni, bei der wir uns herzlich für die letzten Jahre bedanken möchten,  verabschiedete sich mit Ende 2016. Ihr folgte mit 01.01.2017 Sandra Holzer nach. Frau Holzer leitet nun das Solali-Team, bestehend aus einer Teilzeitkraft und fünf freiwilligen Helfern.  Berichtet der Obmann  vom Sozialladen Lienz GR Karl Zabernig.

Nachfolgend nun einige Gedanken unserer neuen Geschäftsführerin:

Verkauf

Produkte, die wir in unserem Laden anbieten, werden von heimischen Supermärkten zur Verfügung gestellt und bei uns um die Hälfte des normalen Ladenpreises verkauft. Dabei handelt es sich um Produkte, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben und andernfalls im Mülleimer landen würden – bei noch voller Genießbarkeit.

Budget

Wir können aus Budgetgründen keine weiteren bezahlten Mitarbeiter einstellen und freuen uns deshalb über jeden zusätzlichen freiwilligen Helfer. Interessierte in den Bereichen „Verkauf“, „Fahrdienst“ können sich  bei mir Sandra Holzer melden.

In der Vergangenheit wurden einige Produkte zusätzlich zugekauft, was es in Zukunft nicht mehr geben soll. Deswegen wollen wir mehr Kooperationen mit heimischen Supermärkten abschließen, um auf Zukäufe verzichten zu können.

Wer Hilfe braucht, bekommt Hilfe

Die Auswahl für unsere Kunden läuft nach wie vor über die Einkommensgrenze.

Hierfür geht man in Lienz in das Bürgerservice, sonst in die jeweiligen Gemeinde, wo errechnet wird, ob man als potenzieller Kunde in Frage kommt oder nicht. Daraufhin bekommt man die Genehmigung bei uns einkaufen zu dürfen.

Niemanden verurteilen, niemanden bewerten

Ganz wichtig ist mir persönlich die Diskretion. Unsere Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen. Dafür will ich Vertrauen aufbauen, die Kunden nicht bewerten und keinen verurteilen.  Das Zwischenmenschliche liegt mir sehr am Herzen und ich möchte mir für jeden Kunden Zeit nehmen, der ein Gespräch sucht.